SOS-Kinderdörfer: Kritik am Abtreibungsgesetz in El Salvador

@sos-kinderdorf

Kinder und Sexualopfer müssen in El Salvador mit langen Haftstrafen rechnen, wenn sie die Schwangerschaft abbrechen. Abtreibung wird in dem mittelamerikanischen Land als Mord eingestuft. Nach Angaben der SOS-Kinderdörfer weltweit sind mehr als die Hälfte der Vergewaltigungsopfer jünger als 15 Jahre alt.

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Ärztekammer Berlin: Für das Recht auf sachliche Information

@dpa

Die Ärztekammer Berlin hat erneut kritisiert, dass Ärzt*innen keine Informationen über das Angebot von Schwangerschaftsabbrüchen veröffentlichen dürfen. Hintergrund ist ein drohendes Strafverfahren gegen zwei Berliner Gynäkologinnen. Sie hatten auf ihrer Homepage darauf hingewiesen, dass Schwangerschaftsabbrüche Teil der in ihrer Praxis durchgeführten medizinischen Eingriffe seien. Aus Sicht der Kammer kollidiert das bestehende Verbot einer derartigen sachlichen Information mit dem berechtigten Informationsanspruch der schwangeren Frauen. Zum ganzen Bericht

 

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Gynäkologe Christian Fiala: „Die Familienpolitik ist zynisch bis bösartig“

@gynmed/reinhard mayr

Interview in „Der Standard“
von Beate Hausbichler

Fiala spricht darüber, warum kostenloser Zugang zu Verhütung nötig und ihm die Familienpolitik Österreichs peinlich ist Migrantinnen haben gegenüber in Österreich geborenen Frauen ein zweieinhalbmal größeres Risiko, ungewollt schwanger zu werden. Das vermeldete kürzlich das Gynmed-Ambulatorium in Wien, wo Frauen einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen können und Verhütungsberatung angeboten wird. Deren Leiter Christian Fiala fordert schon lange eine Kehrtwende in der Österreichischen Familienpolitik um die hohe Abtreibungsrate zu senken.

STANDARD: Hat es Sie überrascht, dass Frauen mit Migrationshintergrund proportional öfter eine Abtreibung haben (DER STANDARD berichtete)?

Fiala: Nein. Im Gynmed-Ambulatorium in Salzburg, das zur Landesklinik gehört, gibt es dieselben Ergebnisse. Auch in den wenigen anderen Ländern, die das Geburtsland erheben, zeigt sich das gleiche Bild. Für uns Fachkräfte war das nicht überraschend, es erklärt sich auch ganz einfach. Zum ganzen Interview 

 

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6. September: Berufungsverfahren und Kundgebung in Gießen

Am 6. September findet ab 9 Uhr vor dem Gießener Landgericht das Berufsverfahren statt, da Kristina Hänel die Verurteilung gegen sich und die Geldstraße in Höhe von 6.000 Euro nicht akzeptiert. Vor dem Gerichtstermin rufen wir dazu auf, Solidarität zu zeigen. Ab 8.15 Uhr versammeln sich Freund*innen, Bekannte und Unterstützer*innen vor dem Landgericht. siehe auch Eine Börse für Schlafplätze ist eingerichtet, bitte hier anmelden: schlafplatzboerse.giessen (at) gmail.com

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Schlappe für Abtreibungsgegner

Der umtriebige Mathematikstudent aus Kleve, dessen Hobby es ist, Frauenärztinnen und -ärzte anzuzeigen, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen, hatte unlängst versucht, die Website von Kristina Hänel sperren zu lassen.

Mit einem Schreiben wandte er sich an den zuständigen Provider. Darin heißt es unter anderem: Weiterlesen

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Esther Mauersberger: Kein drittes Kind

Aus der Cosmopolitan: Eine Entscheidung für oder gegen ein Kind mag wohl zu den schwersten des Lebens einer Frau gehören. Letztes Jahr ließen in Deutschland rund 98.700 Frauen einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen. Auch Esther Mauersberger hat sich für eine Abtreibung entschieden. Die Schwangerschaftsfotografin ist Mutter von zwei Töchtern und zurfrieden mit ihrem Leben – bis sie erfuhr, dass sie schwanger ist. Sie wollte kein drittes Kind und entschied sich für einen medikamentösen Abbruch. In bewegenden und sehr ehrlichen Instagram-Bildern erzählt die Kölnerin einfühlsam und teils gesellschaftskritisch von dem Weg der Abtreibung – und wie es ihr heute damit geht. Zum Bericht

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Zugang zum medikamentösen Schwangerschaftsabbruch in Deutschland verbessern

© Sharmila Banarjee

App und Leitfaden „Der medikamentöse Schwangerschaftsabbruch in der Praxis“

Von Katrin Wolf und Jana Maeffert

Der medikamentöse Schwangerschaftsabbruch (mSAB) ist eine anerkannte, sichere und wirksame Methode – in vielen Ländern werden Schwangerschaftsabbrüche zu 50 – 80 Prozent medikamentös durchgeführt (z.B. Schweiz 65%). In Deutschland sind es hingegen nur etwa 20 Prozent, mit großen regionalen Unterschieden (z.B. Bremen 3%, Mecklenburg-Vorpommern 30%). Mit dem Ziel, Frauen bundesweit eine Wahlfreiheit hinsichtlich der bevorzugten Methode zu ermöglichen, hat eine Arbeitsgruppe von Berliner Frauenärztinnen 2 Tools entwickelt, die sowohl die Klientin als auch die/ den niedergelassenen Frauenarzt bei der Durchführung des medikamentösen Schwangerschaftsabbruchs unterstützen. Weiterlesen

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