Europäischer Gerichtshof bezeichnet Annens Äußerungen als „schockierend“

Der radikale Abtreibungsgegner Klaus Günter Annen ist erneut mit einer Beschwerde vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gescheitert. Deutsche Gerichte hätten sein Recht auf freie Meinungsäußerung nicht verletzt, indem sie ihn wegen eines Nazivergleichs zu einer Geldstrafe verurteilten, heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil der Straßburger Richter (Beschwerdenummer 3779/11). Weiterlesen

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„Böse Minute“zum § 219a StGB im WDR

Ein vierminütiger Beitrag in „Frau TV“ befasst sich mit der Bundestagsdebatte vom 18. Oktober, Hier gehts zur ARD-Mediathek – nur für Leute, die den Rundfunkbeitrag für den Öffentlich-rechtlichen nicht abschaffen möchten 😉

Beitrag

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„Recht auf Abtreibung anstatt Werbeverbot für Abtreibungen“


Beitrag der Bloggerin Feli auf ihre Seite http://berlinerininfrankreich.de

In Deutschland und Frankreich steht derzeit die Gesetzgebung bezüglich Schwangerschaftsabbrüchen in der öffentlichen und politischen Debatte. Allerdings auf ganz unterschiedliche Art: Während man in Frankreich darüber nachdenkt, das Recht auf Abtreibung stärker rechtlich zu fixieren, hält man in Deutschland noch immer am Werbeverbot für Abtreibungen fest. Zum Beitrag 

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Ärztin darf weiter nicht über Abtreibung informieren

Das Landgericht Gießen hat am Freitag (12.10.) die Verurteilung der Ärztin Kristina Hänel wegen illegaler Werbung für Abtreibungen bestätigt, die Berufung der Medizinerin gegen das Strafurteil des Amtsgerichts wurde verworfen. Hänel war im Dezember zu einer Geldstrafe verurteilt worden, weil sie auf ihrer Homepage im Internet über die Möglichkeiten des Schwangerschaftsabbruchs informierte. Zum Beitrag

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Schweiz: Umfassende Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen mit Adressenliste


Jede schwangere Frau hat in der Schweiz das Recht, einen Schwangerschaftsabbruch (Abtreibung) durchführen zu lassen. Laut → Schweizerischem Gesetz ist bis 12 Wochen nur ihre eigene Entscheidung massgebend.
In der Schweiz ist kein psychiatrisches Gutachten notwendig und Wartefristen sind nicht vorgesehen.
Der Schwangerschaftsabbruch ist in der Schweiz eine Pflichtleistung der Krankenkassen. Die Krankenkassen müssen die → Kosten in jedem Fall übernehmen.
Bei fortgeschritteneren Schwangerschaften ist der Schwangerschaftsabbruch gemäss Gesetz nur ausnahmsweise möglich: Ab der 12. Woche gilt: Je fortgeschrittener die Schwangerschaft, desto gewichtigere medizinische Gründe müssen für einen Schwangerschaftsabbruch dokumentiert sein. → nach mehr als 12 Wochen seit Beginn der letzten Regelblutung Weiterlesen

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Bundesministerin a.D. Prof. Dr. Rita Süßmuth: »Wissen diejenigen, die so entscheiden, in welchen Konfliktlagen sich die Frauen befinden?«

Aus der Gießener Allgemeinen:

Am Ende zeigt sich Rita Süssmuth »ergriffen«. Gerade hat die Bundestagspräsidentin und Bundesministerin a. D. am Montagabend im Rathaus ihren Vortrag »100 Jahre Frauenwahlrecht – Schluss mit den Trippelschritten« beendet, da meldet sich aus dem Publikum Kristina Hänel zu Wort. Die wegen verbotener »Werbung« für Schwangerschaftsabbrüche verurteilte Ärztin dankt Süssmuth, dass sie soeben als eine der ersten CDU-Politikerinnen öffentlich gegen Paragraf 219a Strafgesetzbuch Stellung bezogen habe. Die Christdemokratin wiederum ist froh, Hänel persönlich zu treffen – erst recht, nachdem sie ihren Fall in dem Referat gleich mehrfach erwähnt hat. Zum Bericht

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Ehrung für Kristina Hänel

Foto: keartus

Die Gießener Ärztin Kristina Hänel wird mit dem Olympe-de-Gouges-Ehrenpreis der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen im Bezirk Hessen-Süd ausgezeichnet. Mit der Ehrung wollen die SPD-Frauen Hänels Engagement für eine Abschaffung des umstrittenen Strafrechtsparagrafen 219a, der „Werbung“ für Schwangerschaftsabbrüche unter Strafe stellt, würdigen. Zum Bericht

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