Schwer behinderte Föten: Spätabtreibung auf dem Prüfstand.

Schwangerschaften auch noch nach der 12. Woche abzubrechen, ist nur in wenigen Ausnahmefällen erlaubt. In dem nachfolgend verlinkten Bericht wird die Situation einer Familie aus Österreich geschildert. Das politische Gezerre darum wird ebenfalls dargestellt.

Wir thematisieren das hier, weil es immer wieder zu verzerrten Debatten kommt, wenn es um die Informationsrechte von ungewollt Schwangeren geht und um das Recht von Ärzt*innen, umfassend zu informieren, Diskussionsbeiträge sind auf diesem Blog hierzu gern gesehen, sofern sie sich an die normalen Umgangsregeln halten.

Hier geht es zu dem Text.

 

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Zentrales Dokument der Frauenbewegung 1972: Das Frauenhandbuch

Dokumentiert:
#frauenmachengeschichte

„Wir fordern: die ersatzlose Streichung des §218, Abtreibung auf Krankenschein ambulant in allen Kliniken mit den schonendsten Methoden, Überführung der konfessionellen Krankenhäuser, Kindergärten und Schulen in die öffentliche Hand, Entwicklung unschädlicher Verhütungsmethoden, Kontrolle der Ärzte, Schutz der Frauen der dritten Welt vor Missbrauch durch die Pharmaindustrie!“1, schrieb die Berliner Frauengruppe Brot und Rosen in ihrem Frauenhandbuch Nr. 1: Abtreibung und Verhütungsmittel, das im April 1972 erschien. Hier gehts zum Digitalen Frauenarchiv

Das Digitale Deutsche Frauenarchiv (DDF) ist ein interaktives Fachportal zur Geschichte der Frauenbewegungen in Deutschland. Es lädt dazu ein, Themen, Akteurinnen und Netzwerke der Frauenbewegungen aus zwei Jahrhunderten kennenzulernen. Dafür präsentieren die Lesben-/Frauenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen, die im i.d.a.-Dachverband verbunden sind, erstmals ausgewählte Digitalisate und weiterführende Informationen aus ihren Beständen.

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In eigener Sache: Prozess vorm Hamburger Landgericht abgesagt

Stellungnahme von Kersten Artus
(In diesem Text wird auf jede Verlinkung verzichtet, die Quellen sind per Suchmaschine oder auf Twitter zu finden.)

Der Prozess, den Herr H. gegen ich angestrengt hat, weil ich seinen Vor- und Nachnamen im Internet genannte habe, sollte eigentlich am 15. Februar vor dem Hamburger Landgericht stattfinden. Nun wurde der Termin abgesagt. Der Grund: Es soll eine Klagererweiterung geben. Anlass  soll ein Tweet sein, mit dem ich den Tweet eines anderes Users auf Twitter retweetet habe. Dieser hatte einen Bericht vom Hamburger Abendblatt veröffentlicht, der über den Prozess informierte und als Optik die Frontseite des autonomen Hamburger Stadtzentrums Rote Flora hatte. Dort ist seit einigen Tagen ein Gemälde zu sehen, mit dem sowohl über den Prozess informiert wird wie auch ein klares Statement gegen die Beibehaltung der §§ 218 und 219a StGB abgegeben wird.  Weiterlesen

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Schutzzone um Praxis von Kristina Hänel soll kommen

Die Debatte um das Werbeverbot für Abtreibungen und die beiden Verurteilungen der Gießener Ärztin Kristina Hänel wird seit zwei Jahren teilweise hoch emotional geführt. Davon indes war am Montagabend im Haupt-, Finanz-, Rechts- und Europaausschuss des Stadtparlaments nichts zu spüren. Nach kurzer Diskussion, an der sich nur die SPD und die FDP beteiligten, sprach sich der Ausschuss einstimmig dafür aus, die Einrichtung einer »Schutzzone« rund um die Praxis der Ärztin in der Neuen Bäue und die Beratungsstelle von Pro Familia in der Liebigstraße zu prüfen. Zum Text

siehe auch

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Sozialticker: Paritätische kritisiert Koalition“Kompromiss“

Paritätischer fordert ersatzlose Streichung des umstrittenen Schwangerschaftsabbruch-Informations-Paragrafen. Der vom Kabinett gebilligte Entwurf für ein Gesetz zur „Verbesserung der Information über einen Schwangerschaftsabbruch“ wird vom Paritätischen Wohlfahrtsverband scharf kritisiert. Der zwischen Union und SPD ausgehandelte Kompromiss sei halbherzig und stelle eine massive Einschränkung des Informations- und Selbstbestimmungsrechtes von Frauen dar. Zum Link

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Kritik an Studie zum angeblichen „Post Abortion Syndrom)

@YouDidinVienna

Das CDU-geführte Gesundheitsministerium erhält für eine (sinnlose) Studie, die die psychischen Folgen von Schwangerschaftsabbrüchen untersuchen soll, in den Haushaltsjahren 2020 bis 2023 jeweils 1,25 Millionen Euro zusätzlich.

Union und SPD hatten sich im Konflikt um den umstrittenen Paragrafen 219a auf einen Kompromiss geeinigt: Das von der SPD eigentlich abgelehnte Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche soll grundsätzlich bleiben, betroffene Frauen sollen über Abtreibungsmöglichkeiten aber besser informiert werden. Auch die umstrittene Studie war Teil des Kompromisses.

Mehr zu diesem Thema siehe auch in unserem Pressespiegel

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Studierende üben Schwangerschaftrsabbrüche: „Die ausgeschabte Papaya“

©pixabay

Aus der Faz:

Als alles vorbei ist, bleibt ein kleiner Haufen Papayas übrig. Die 15 Medizinstudenten stehen in Grüppchen im Raum und plaudern noch. Die Tische neben ihnen sind mit Frischhaltefolie bezogen, Fruchtsaft und die perlengroßen Kerne werden keine Spuren am Mobiliar des Seminarraums hinterlassen. Das Obst, das aufgeschnitten wie eine Gebärmutter aussieht, hat seinen Dienst getan. Küretten und handliche Vakuumpumpen verraten, welcher das war: Die Studenten haben an ihnen geübt, wie eine Schwangerschaft abgebrochen wird. Zum Text

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