Studie legt Kuriosität offen: Wenn der Papst kommt, leidet das Liebesleben

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Aus der Gießener Allgemeinen Zetung: Gibt es einem Zusammenhang zwischen dem eigenen Liebesleben und dem katholischen Kirchenoberhaupt? Laut einer britischen Studie sogar einen ganz Gewaltigen.

Johannes Paul II. war 26 Jahre lang Papst der römisch-katholischen Kirche.
Eine britische Universität untersuchte das die Zahl der Abtreibungen von Einwohnern in Städten, in denen der Papst zu Besuch war.
Dabei entdeckten sie einen deutlich spürbaren Zusammenhang zwischen den Papst-Besuchen und dem Liebesleben der Einwohner.

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Feminismus, Kultur und Gesellschaft auf Lesering.de zu Schwangereschaftsabbrüchen

In der Reihe Feminismus, Kultur und Gesellschaft berichtet und informiert Lea Illersperger auf Lesering.de wöchentlich über Themengebiete, die oftmals an den Rand der Gesellschaft gedrängt und ausschließlich dort besprochen werden. Hier Ihr Beitrag zum Thema „Schwangerschaftsabbruch in Deutschland“.

1871 wurde der §218 zum ersten Mal im StGB in Deutschland vermerkt. Abtreibung wurde in dieser Zeit ohne jegliche Ausnahmen bestraft. Frauen drohte damals eine Strafe, die zwischen 6 Monaten Gefängnis und 5 Jahren im Zuchthaus variierte. 1927 nahm die Justiz zwar Abtreibung aus medizinischen Gründen aus, die Zuchthausstrafe wurde abgesetzt, jedoch gab es erstmals schockierende Sonderregelungen.¹ Für deutsche Frauen galt die eben genannte Regelung, Schwangerschaft wurde zum politischen Subjekt des NS Regimes.² Der Zugang zu Verhütungsmitteln wurde deutschen Frauen erschwert. Jüdische Frauen durften ohne angegebene Gründe abtreiben. Ab 1943 galt für eine Abtreibung, die „die Lebenskraft des deutschen Volkes fortgesetzt beeinträchtigt“ die Todesstrafe und die Zuchthausstrafe wurde wieder eingeführt. 1950 wurde in der DDR das Gesetz über den Mutter- und Kindschutz und die Rechte der Frau erlassen, das nach 1965 einen Schwangerschaftsabbruch neben medizinischen und embryopathischen Fällen, sowie Ausnahmefällen auch soziale Indikationen erlaubte. Mit der 68er Bewegung und der Einführung der Anti-Baby-Pille begann Anfang der 70er Jahre eine große Debatte gegen den §218. Mehr lesen

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Kristina Hänel kommt am 7. Februar nach Verden

Aus dem Weser-Kurier: Vor fast genau einem Jahr haben Frauen und Männer vor dem Verdener Rathaus gegen den Paragraphen 219a demonstriert. Der sogenannte Werbeparagraf, der es Gynäkologen verbietet, über Abtreibungen zu informieren, wurde dennoch nicht abgeschafft. Eine, die sich weiterhin für seine Streichung einsetzt, ist Kristina Hänel. Die Gynäkologin wurde wegen „Werbens für den Schwangerschaftsabbruch“ verurteilt, nachdem sie auf ihrer Internetseite über den Eingriff informiert hatte. In Verden wird sie über ihre Erfahrungen sprechen. Dank der Unterstützung der Stiftung „Leben und Umwelt“ sei es gelungen, die kostenlose Veranstaltung auf die Beine zu stellen, erklärt Regine Balk von der Frauenberatung. Hänel ist am Freitag, 7. Februar, ab 20 Uhr im Rathaus zu Gast. Der Eintritt ist kostenfrei, Spenden sind jedoch erwünscht. Mit der Lesung nimmt das aktuelle Programm der Frauenberatung Fahrt auf. Mehr Infos

 

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Position von Donum Vitae zum § 219a StGB

Unser Menschenbild geht davon aus, dass wir es mit mündigen, eigenverant-wortlichen Frauen zu tun haben, wozu auch selbstverständlich gehört, dass sie sich über ihre Belange selbst informieren und aufgrund dieser Informationen und derdarauffolgenden Abwägungen ihre Entscheidungen treffen. Dazu gehört auch dieInformationen zu erhalten, nach denen eine Schwangere in die Lage versetzt wird, selbstständig zu entscheiden auf welche Weise und bei welcher Ärztin/welchem Arzt sie den Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen will. Zum ganzen Text

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Geschützt: Bericht zur aktuellen Situation des Zugangs zu legalem Schwangerschaftsabbruch und die damit verbundenen Aspekten in Deutschland. Vorschläge für die Themenliste zum Staatenberichtswesen für und Fragen an die Bundesregierung

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Fortschritte sind erforderlich, um die sexuelle und reproduktive Gesundheit und die Rechte von Frauen in Europa zu gewährleisten

@coe.int

Diese englischsprachige Website möchten wir sehr empfehlen. Sie stammt von der Komission für Menschenrechte des Europarats. In diesem hier verlinkten, zwei Jahre alten, Beitrag geht es um die sexuelle Frauenrechte auf reproduktive Gesundheit.

„„Sexuelle und reproduktive Rechte schützen einige der wichtigsten und intimsten Aspekte unseres Lebens. Die Gewährleistung dieser Rechte für Frauen ist ein wesentlicher Bestandteil der Bemühungen zur Verwirklichung der Rechte der Frau und der Gleichstellung der Geschlechter. Angesichts der wiederauflebenden Tendenzen, den Schutz in diesem Bereich zurückzufahren, müssen wir sicherstellen, dass wir uns weiterhin für diese Rechte einsetzen, die erst nach einem langen Kampf entstanden sind. Die Staaten haben die Pflicht, allen Frauen eine barrierefreie, erschwingliche und qualitativ hochwertige sexuelle und reproduktive Gesundheitsversorgung und Dienstleistungen anzubieten “, sagte Kommissar Muižnieks.“

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Sascha Lobo: Durch die Anzeigenserie gegen Ärzte und Ärztinnen und die bizarre Reform des Paragrafen, für die die SPD auch noch Applaus haben wollte, haben die Betroffenen jede Menge Kosten.

Interview in der taz. Von Patricia Hecht

taz: Herr Lobo, Sie haben die Website des neuen Vereins „Pro Choice“ gebaut, der sich für die Abschaffung des Paragrafen 219a starkmacht. Warum?

Sascha Lobo: Ich möchte keine Gelegenheit auslassen, das Patriarchat zu bekämpfen. Die Geschlechterfrage gehört zu den drängendsten und auch komplexesten Themen unserer Zeit. Was sich hinter scheinbaren Detailfragen wie diesem Paragrafen verbirgt, ist ein großer, umfassender Kampf von Feministinnen.

Sind Sie Feminist?

Ja, und zwar intersektional, sexpositiv, sexarbeits- und transinklusiv, wenn ich auch – etwa in diesem Interview – nicht immer alle sprachlichen Inklusionen abbilde. Feminismus heißt für mich, eine radikale Form von Gleichberechtigung für alle Geschlechter und Sexualitäten zu schaffen. Und sich andererseits bewusst zu machen, wie wirkmächtig und gewalttätig das Patriarchat in der Gesellschaft wütet.

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