Cansu Özdemir: Verfahren gegen 36 Hamburger Ärzt*innen

©LInksfraktion Hamburg

Die Hamburger Morgenpost berichtet, dass der Hamburger Senat auf eine Anfrage der Co-Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft, Cansu Özdemir, schreibt: „Insgesamt zehn offene Verfahren… bei der Staatsanwaltschaft auf dem Tisch lägen. Seit 2013 seien es insgesamt sogar 36 Verfahren. Zum Bericht 

Am 3. Juli lädt die Fraktion zu einer Veranstaltung ein: „Kompromisslos für Frauenrechte – zu den aktuellen Kämpfen um den § 219a StGB siehe auch

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Podiumsdiskussion am 28. Juni in Kassel

Das Recht auf Information muss auch für Informationen über Schwangerschafts- abbrüche gelten. Aufgrund des alten Paragraphen 219a wurden jedoch inzwischen auch in Kassel zwei Frauenärztinnen angeklagt. Ihre Information sei Werbung – und diese sei verboten. Die Diskussion darum ist zum Politikum geworden.

Wir wollen darüber mit Ihnen ins Gespräch kommen:

  • Wie weit sollte das Recht auf Information reichen?
  • Wer steckt hinter diesen Anklagen und welches Ziel wird damit verfolgt?

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Auch Schwangerschaftstests sind politisch

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Der unterschätzte Schwangerschaftstest

„Halten Sie die Spitze des Teststreifens in ihren Harnstrahl. Lesen Sie das Testergebnis nach 5 Minuten ab.“ Kinderleicht. Fürchterlich trivial. Völlig unpolitisch.

Während sich Soziologen, Bevölkerungswissenschafter und sogar Theologen ausführlich mit dem gesellschaftsverändernden Einfluss der ‚Pille’ beschäftigt haben, wurde die brisant-politische Entwicklung des Schwangerschaftstests bisher kaum beachtet. Dem britischen Wissenschaftshistoriker Jesse Olszynko-Gryn von der Universität Cambridge ist es zu verdanken, dass dieses Thema nun ans Licht kommt. Weiterlesen

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Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung zu den §§ 218ff StGB

Die aktuelle Auseinandersetzung um den §219a StGB, und damit auch um die §§218ff, sind Anlass zu dieser Stellungnahme. Die Verurteilung der Ärztin Kristina Hänel zu einer Geldstrafe, da sie auf der Homepage ihrer Praxis Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen veröffentlichte, ruft uns ins Gedächtnis, dass Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland immer noch im Strafge- setzbuch geregelt sind und grundsätzlich eine Straftat darstellen. Bereits 1987 veröffentlichte die Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung eine Stellungnahme mit der gleichen Forderung wie heute, 30 Jahre später. Wir fordern die ersatzlose Streichung der §§ 218ff StGB.

Begründung

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Einstündiger Podcast mit Kristina Hänel

Ein Gespräch über Schwangerschaftsabbrüche und wie Kristina Hänel zur Vorkämpferin einer neuen Bewegung wurde.

Ab Minute 39 bis Minute 45 wird detailliert über chirurgische Einzeiten eines Abbruchs gesprochen – Triggerwarnung. Allerdings berichtet Kristina zu diesem Zeitpunkt informativ über die verschiedenen Methoden und dass immer noch jährlich in Deutschland mindestens 15.000 Ausschabungen stattfinden – eine völlig überholte, risikoreiche Methode.

Hier geht es zum Podcast

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Carolin Kebekus: Werbung für Abtreibung?

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WDR: 219a – Wer steckt hinter den Anzeigen gegen die Frauenärzte

Auch der WDR hat das Interview, dass Yannick Hendricks, gegeben hatte, aufgegriffen. Er möchte gern anonym bleiben, steht aber hinter den Massen-Anzeigen gegen Ärzt*innen, die SchwangerschaftsabbrücheAuch Eva Waldschütz hatte er verklagt. Hier der Report

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