Es ist nicht hinnehmbar, dass Ärzte aus Angst keine Abtreibungen vornehmen

Für ungewollt Schwangere wird es immer schwieriger, einen Arzt oder eine Ärztin für einen Abbruch zu finden. In der Ausbildung werden die Eingriffe oft nicht mehr gelehrt und für Medizinerinnen und Mediziner wird er immer riskanter. Bericht in der BRIGITTE

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Über die Entscheidung, kein Kind zu bekommen

In einem Interview spricht eine Frau über ihre Entscheidung, kein Kind zu bekommen. Mit 17 Jahren erfuhr Giovanna von ihrer Schwangerschaft. Für sie stand schnell fest: Ich möchte das Kind nicht behalten. Im chilli-Interview mit Volontärin Isabel Barquero erzählt die Anfang 30-Jährige, die ihren Nachnamen und Wohnort nicht preisgeben möchte, von ihren Erlebnissen, warum die Pflichtberatung für sie der Horror war und warum der Papst ihrer Meinung nach einfach mal schweigen sollte. Zum Beitrag

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Feature „Ein Tabu und seine Folgen“

von Dr. Gaby Mayr

Der Schwangerschaftsabbruch ist in Deutschland einer der häufigsten gynäkologischen Eingriffe: Rund 100.000 Mal im Jahr lassen Frauen abtreiben. Die wenigsten sprechen darüber, kaum ein Arzt bekennt sich dazu, denn Abtreibung ist strafbewehrt. Hinter dem Tabu hat sich gefährliches Unwissen angestaut. Zum Beitrag 

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Anne-Klein-Frauenpreis 2019 an Kristina Hänel, Natascha Nicklaus und Nora Szász

©boell.de

Die drei deutschen Ärztinnen Kristina Hänel, Natascha Nicklaus und Nora Szász erhalten den Anne-Klein-Frauenpreis 2019. Die zwei Gynäkologinnen Nicklaus und Szász und die Allgemeinmedizinerin Hänel werden für ihre beharrliche Verteidigung des Informationsrechts von Frauen ausgezeichnet. Alle drei sind nach Paragraf 219a Strafgesetzbuch angeklagt, für Schwangerschaftsabbrüche zu werben. Die Jury würdigt den Mut und konkreten Einsatz der Medizinerinnen, nicht kleinbeizugeben, sondern eine alle Frauen betreffende rechtliche Grundsatzfrage auszufechten, ungeachtet dessen, ob Frauen dieses Recht in Anspruch nehmen wollen oder nicht. Zum gesamten Text

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DER SPIEGEL aus 1974: Aufstand der Schwestern

©DERSPIEGEL

Oftmals ist es eine gute Idee, einen Blick in die Geschichte zu werfen. 1974 veröffentlichte DER SPIEGEL einen Text, der mit wenigen Aktualisierungen auch heute noch als frisch gedruckt durchgehen könnte.

„,Letzter Versuch‘ nennt sich eine Initiativgruppe zum § 218 aus dem Frauenzentrum in Berlin-Kreuzberg, und letzte Versuche, die Öffentlichkeit für eine radikale Reform des Abtreibungsparagraphen zu mobilisieren, werden in diesen Wochen noch einmal von zahlreichen Frauengruppen unternommen.“ 

Zum SPIEGEL-Archiv

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Urteil des Landgerichts Gießen gegen Kristina Hänel liegt vor

Am 12. Oktober 2018 bestätigte das Landgericht Gießen die erstinstanzliche Verurteilung von Kristina Hänel gegen § 219a StGB. Nun liegt die Begründung vor. Wir veröffentlichen hier das Dokument.

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„Wie stehen Sie zum Werbeverbot?“

Ärztinnen und Ärzte dürfen Schwangerschaften beenden. Doch nur unter bestimmten Voraussetzungen. Selbst darauf hinweisen, dass sie diese Leistung anbieten, dürfen sie nicht. Soll das so bleiben? Soll das „Werbeverbot“ gelockert oder ganz abgeschafft werden? Abgeordnete aller Fraktionen beziehen Position. Hier

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