Wieder ein Arzt wegen 219a vor Gericht

©keartus

Erneut muss sich ein Arzt vor Gericht verantworten, weil er auf seiner Website darüber informiert, dass und wie er konkret Schwangerschaftsabbrüche durchführt. Es handelt sich um Detlef Merchel aus Notulm (Münsterland). Die taz berichtet:

Der nächste Gynäkologe steht vor Gericht: Detlef Merchel aus Nottuln im Münsterland ist wegen Paragraf 219a angezeigt. Dieser verbietet es Ärzt:innen, auf ihren Webseiten darüber zu informieren, wie sie Schwangerschaftsabbrüche durchführen. Ende Mai findet das Verfahren gegen Merchel vor dem Amtsgericht Coesfeld statt. „Ich informiere seit mehr als 15 Jahren online über Schwangerschaftsabbrüche“, sagte Merchel der taz. Nach der Reform des Paragrafen im Februar 2019 habe er auf seiner Webseite zudem konkret benannt, dass er auch selbst medikamentöse Abbrüche vornehme.

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Eine Antwort zu Wieder ein Arzt wegen 219a vor Gericht

  1. Astrid Walter schreibt:

    Ich denke, jede FRAU hat das Recht auf Abtreibung und Selbstbestimmung!!!!
    Wer hat das Recht über meinen Körper zu bestimmen??

    Gefällt mir

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