Süddeutsche Zeitung: „Wir müssen jetzt Frauenleben retten“


von Anna Fischhaber

Immer weniger Ärzte nehmen Schwangerschaftsabbrüche vor. Dieser Zustand wird durch die Corona-Krise verstärkt. Viele Ärzte, die Abtreibungen durchführen, gehören aufgrund ihres Alters zur Risikogruppe. Schwangere könnten deshalb einen Abbruch verschieben. Doch je später eine Schwangerschaft beendet wird, desto größer ist das Risiko.

Wer eine Schwangerschaft beenden will in Deutschland, muss sich beeilen. Nur in den ersten zwölf Wochen ist ein Abbruch straffrei. Der Weg dorthin ist langwierig. Zur schwierigen Arztsuche kommen die vielen Unterlagen, die es braucht. Von der Krankenkasse, wo man vielerorts für eine Kostenübernahme persönlich vorsprechen muss. Von der Pflichtberatung, weil erwachsene Frauen in Deutschland nicht alleine die Entscheidung über eine Schwangerschaft treffen können. Das ist auch ohne Pandemie kompliziert. Nun gibt es überall Personalengpässe, nicht nur Arztpraxen, auch Beratungsstellen mussten mancherorts ihr Angebot einschränken oder sind sogar geschlossen.

Zum Text

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s