Hessenschau: Schwangerschaftsabbrüche in Corona-Zeiten – Ärztin Hänel: „Manche der Frauen sind suizidgefährdet“

Viele Arztpraxen überlastet, die Krankenkassen zumeist geschlossen: Die Corona-Krise verändert auch die Lage für schwangere Frauen, die einen Abbruch machen möchten. Die Gießener Ärztin Kristina Hänel spricht im Interview von einer „existentiellen Situation“ für die Betroffenen.

Mit dramatischen Worten hat die Ärzteorganisation „Doctors for Choice“ am vergangenen Wochenende davor gewarnt, ungewollt Schwangere in der aktuellen Corona-Krise zu vernachlässigen. „Leben und Gesundheit von Frauen in Gefahr“, sagten die Ärzte. Ihre Befürchtung: Durch die Krise sei der Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen akut gefährdet. Und das, obwohl im Zuge der Pandemie ohnehin mit mehr ungewollten Schwangerschaften zu rechnen sei – auch durch die steigende häusliche Gewalt. Die davon betroffenen Frauen bräuchten dringend Unterstützung.

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