faz: Lockerungen für Schwangerschaftsabbrüche gefordert

„Langsam begreift die Politik, dass es jetzt darum geht, Frauenleben zu schützen. Heute kommt PE zu Abbrüchen unter Corona. Schwangerschaftsabbruch ist ein Notfall, kein elektiver Eingriff! Falsche Moral ist jetzt fehl am Platze.“, schreibt Kristina Hänel am 22. März auf twitter. Die Faz berichtet über diese Pressemitteilung.

Frauenärzte und Berater haben Lockerungen für Schwangerschaftsabbrüche und Beratungsregelungen gefordert. „Aus Verantwortung für die Gesundheit und das Leben von Frauen fordern wir von Bundes- und Landesregierungen wie von den Krankenkassen, dass die Videoberatung oder telefonische Beratung ermöglicht wird“, hieß es am Montag in einem gemeinsamen Schreiben von Ärzten und Beratern.

In Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Bayern gebe es diese Beratungsmöglichkeiten bereits. „Sollte die Video- bzw. Telefonberatung nicht mehr umzusetzen sein, müssen die Pflichtberatung und die Wartefrist ausgesetzt werden“, heißt es in der Forderung. Darüber hinaus fordern die Ärzte, den medikamentösen Abbruch mit telemedizinischer Begleitung bis zum Ende der neunten Schwangerschaftswoche zu Hause zuzulassen, entsprechend den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

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