Ungewollt schwanger und kein Geld für den Abbruch?

Text von familienplanung.de

Hat eine Frau nur ein geringes oder gar kein Einkommen und auch kein kurzfristig verwertbares Vermögen, hat sie unter bestimmten Bedingungen einen Anspruch auf die Übernahme der Kosten für den Abbruch. Dies ist unabhängig von ihrem Krankenversicherungsstatus. Die Verfahrensweise ist im Schwangerschaftskonfliktgesetz (SchKG) im Abschnitt „Hilfe für Frauen bei Schwangerschaftsabbrüchen in besonderen Fällen“ (§§ 19 f. SchKG) geregelt. Einen Anspruch auf Kostenübernahme haben auch Frauen, die Sozialleistungen beziehen oder in einer Einrichtung leben, deren Kosten von der Sozial- oder Jugendhilfe getragen werden. Die jeweils gültigen gesetzlichen Bestimmungen können in einer staatlich anerkannten Beratungsstelle erfragt werden.

Hier ein Formular, das bei einer Kasse eigener Wahl (Das muss nicht die Kasse sein, bei der Du versichert bist!) eingereicht werden kann.

Immer gilt: Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für die ärztliche Beratung, für die notwendigen Vor- und Nachuntersuchungen bei einem Schwangerschaftsabbruch und für mögliche Nachbehandlungen bei Komplikationen.

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