Strafanzeige gegen Ärztin: Ermittlungen eingestellt

Christiane von Rauch

PRESSEMITTEILUNG

Anfang Juni 2019 erstattete Yannic Hendricks gegen die Frankfurter Ärztin Christiane von Rauch (im Ruhestand) Strafanzeige. Der vermeintliche Straftatbestand lautete „üble Nachrede“ und „Verleumdung“. Anlass war ein Grußwort, das Christiane von Rauch im Namen des „Soli-Komitees für Kristina Hänel und alle anderen angezeigten Ärzt*innen“ anlässlich des Prozesses gegen die Berliner Frauenärztinnen Bettina Gaber und Verena Weyer am 8. Juni 2019 geschrieben hatte und das auf der Soli-Website öffentlich einsehbar war (und ist).

Um diesen Auszug in dem Grußwort geht es: „Ihr folgt in ehrwürdiger Reihe unseren KollegInnen Eva Waldschütz, Kristina Hänel, Nora Szàsz, Natascha Nicklaus und etlichen anderen ÄrztInnen , die von den Selbstbestimmungsgegnern, den Abtreibungsgegnern Klaus Günter Annen oder Yannic Hendricks an den Pranger gestellt wurden.“

Die Anzeige erhielt Frau von Rauch im September 2019 und suchte sich daraufhin anwaltlichen Beistand in der Kieler Kanzlei Hoffmann und Elberling. Nunmehr wurde das Verfahren von der Amtsanwaltschaft Frankfurt mangels hinreichendem Tatverdacht eingestellt.

Christiane von Rauch: „Ich habe es als lächerlich empfunden, wegen dieser Aussage angezeigt worden zu sein und empfinde es als Genugtuung, dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren eingestellt hat. Die Gerichte haben auch wirklich Wichtigeres zu tun. Herr Hendricks hat offenbar einen starken Drang, sich immer wieder in Szene zu setzen. Oder aber er wird schlecht beraten. Wir setzen unser Augenmerk weiterhin darauf, dass der § 219a StGB gestrichen wird. Denn es geht nicht um Herrn Hendricks, sondern um gute Informationen, die Ärzt*innen an ungewollt Schwangere weitergeben – schnell, barrierefrei und seriös.

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Eine Antwort zu Strafanzeige gegen Ärztin: Ermittlungen eingestellt

  1. Rene Edward Knupfer schreibt:

    Es ist allmählich an der Zeit, diesem famosen Herrn Hendricks für sein missbräuchliches Prozessieren eine saftige Rechnung zu präsentieren. Hoffentlich fordert Frau von Rauch eine angemessene Entschädigung für alle angefallenen Umtriebe sowie die vollumfängliche Übernahme ihrer Anwaltskosten durch den unterlegenen Anzeigeerstatter.

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