Interview: Sachliche Informationen sind keine Werbung

Prof. Dr. Davina Höblich

In einem Interview mit Spiegel online fordert die Vorsitzende von pro familia eine Neuregelung

SPIEGEL ONLINE: Frau Höblich, der Paragraf 219a des Strafgesetzbuches soll verhindern, einen Schwangerschaftsabbruch in der Öffentlichkeit als etwas Normales darzustellen und zu kommerzialisieren. Was bedeutet die Regelung?
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Höblich: Frauenärztinnen und Frauenärzte dürfen ihren Patientinnen zwar erklären, wie ein Schwangerschaftsabbruch abläuft und welche Folgen und Risiken es gibt. Sie dürfen ihnen aber nicht sagen, welche Praxen Abtreibungen straffrei durchführen, das dürfen nur die Beratungsstellen wie pro familia. Das gilt auch, wenn die Ärzte selbst Abtreibungen vornehmen. Sie müssen schweigen, als täten sie etwas Verbotenes. Ihre Arbeit wird kriminalisiert. Sachliche Informationen über Schwangerschaftsabbrüche werden zu einer Art Geheimwissen.

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