Bremen: Behörde soll Adressen von Kliniken veröffentlichen

Aus dem Bremer Weser-Kurier: Die Diskussion um den Paragraf 219a beschäftigt die Bremische Bürgerschaft: Die Linken-Fraktion fordert, dass auf der Internetseite des Gesundheitsamts über Schwangerschaftsabbrüche informiert wird.

Die Bürgerschafts-Fraktion der Linken fordert in einem Antrag, bei der Diskussion um den Paragraf 2019a dem Beispiel Hamburgs zu folgen. Dort werden auf der Internetseite des Gesundheitsamtes in einer Liste Kliniken und Praxen aufgeführt, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen. Die Fraktion fordert die Bürgerschaft auf, diese Regelung auch in Bremen umzusetzen.

„Das Recht auf Schwangerschaftsabbruch umfasst auch das Recht der Frauen, sich darüber zu informieren, wo der Eingriff überhaupt durchgeführt wird“, so die Bürgerschaftsabgeordnete Claudia Bernhard am Freitag in einer offiziellen Mitteilung. Zu dem Antrag haben die Linken außerdem eine Große Anfrage an den Senat gestellt, in der es in elf Fragen um die aktuelle Situation zum Thema Schwangerschaftsabbruch in Bremen geht. Wegen des Umfang der Großen Anfrage könne es allerdings bis Mai oder sogar bis nach der Sommerpause dauern, bis das Thema in der Bürgerschaft diskutiert wird, sagte ein Sprecher der Bürgerschaft.

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Der Antrag

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