Hamburger Ärztin: „Hört auf, diese Frauen zu schikanieren!“

In einem Beitrag für die Hamburger Morgenpost schreibt die Hamburger Frauenärztin Silke Koppermann:

Wer in Deutschland ungewollt schwanger wird, hat einen schwierigen Weg vor sich. Die Schwan- gere muss sich nicht nur der gesetzlich vorge- schriebenen Beratung unterziehen, sondern auch einen Arzt finden, der den Eingriff durchführt. Und das ist nicht leicht, denn Gynäkologen dürfen über diese Leistung nicht auf ihrer Website infor- mieren. Wenn sie es doch tun, werden sie von Ab- treibungsgegnern, sogenannten Lebensschüt- zern, angezeigt. Seitdem eine Gießener Ärztin deshalb verurteilt wurde, ist eine heftige Debatte um den entsprechenden Paragrafen 219a ent- brannt, der die Große Koalition tief gespalten hat. Die SPD wollte ihn streichen, die CDU ging auf die Barrikaden. Letztendlich hat die SPD nachgege- ben – und diese wichtige frauenpolitische Frage den Koalitionsverhandlungen geopfert. Für mich gibt es aber keinen Zweifel: 219a muss weg! Zum ganzen Statement

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